Auch die Existenzgründung aus dem Angestelltenverhältnis wird gefördert. So können Arbeitnehmer die sich selbständig machen wollen, auch auf den Gründerzuschuss zurück greifen, jedoch erhalten sie die ersten drei Monate kein Geld, wenn sie ihr bestehendes Arbeitsverhältnis ohne ersichtlichen Grund gekündigt haben.
Des Weiteren fördert die KfW mit Darlehns bist zu 50.000€ eine Existenzgründung, die auch zu Beginn als Nebenerwerb dienen kann. Es muss jedoch aus dem Businessplan ersichtlich sein, dass die Gründung zum Haupterwerb werden soll. Eine KfW-Förderung läuft über die Hausbanken ab ins ist ein zinsgünstiges Darlehn. Das Darlehn kann fünf bis zehn Jahre laufen und in den ersten zwei Jahren tilgungsfrei sein.
Auch bei dem ERP-Kapital für Gründungen kann ein zinsgünstiges Darlehn bis zu 500.000€ beantragt werden. Hier beträgt die Laufzeit bis zu 15 Jahren von denen die ersten 7 tilgungsfrei sind. Bei beiden ist es wichtig, dass ein konkreter Businessplan vorliegt, damit die Banken prüfen können, ob die Selbständigkeit auch tragfähig ist.
Weiter Fördermöglichkeiten für die Existenzgründung aus einem Angestelltenverhältnis wird vor allem in den neuen Bundesländern und Berlin mit der Investitionszulage und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Bei beiden Förderprogrammen steht jedoch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im Vordergrund, was sich bei der Gründung eines Einzelunternehmers schwierig gestaltet könnte. Für eine Gründung im Bereich neuer Technologien bietet die Zentrale für Innovationszulage Mittelstand Förderprogrammen an.
Auch Banken und verschiedene private Trägerschaften bieten für die Existenzgründung zinsgünstige Darlehns an, so dass der Gründer auch hier die Möglichkeit hat an Startkapital zu gelangen. Für einen Existenzgründer, der aus einem Angestelltenverhältnis kommt, gibt es vor allem zinsgünstige Darlehns, die den Start in die Selbständigkeit unterstützen und die Möglichkeit sich erst einmal im Nebengewerbe Selbständig zu machen und dieses dann später zu einem Hauptgewerbe auszubauen.